Freitag, 12.06.2026

ALD baut viertes Gebäude in Hanau und schafft zusätzliche Kapazitäten für Wachstum

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Der Anlagenbauer ALD Vacuum Technologies plant eine weitere Erweiterung seines Werks im Hanauer Stadtteil Wolfgang. Auf dem Gelände soll ein viertes Gebäude entstehen, das zusätzliche Produktions- und Entwicklungsflächen bereitstellt. Die Fertigstellung ist für das zweite Quartal 2027 vorgesehen.

Gründe für die Erweiterung

ALD begründet die Entscheidung mit anhaltender Nachfrage nach spezialisierten Anlagen, unter anderem aus der Luftfahrtindustrie, für die Energiewende und zur Verarbeitung kritischer Rohstoffe. Das Unternehmen entwickelt kundenspezifische Maschinen, die weltweit eingesetzt werden, zum Beispiel zur Herstellung von Hochleistungslegierungen oder zur Beschichtung von Turbinenbauteilen. Die zusätzliche Fläche soll Kapazitäten für Wachstum, Innovation und internationale Projekte schaffen.

Projektpartner und Zeitplan

Der Neubau wird von der Dietz AG als Investor und Vermieter realisiert. Als Generalunternehmer ist die Firma Goldbeck, Niederlassung Key Account Rhein Main, beauftragt, die bereits die drei bisherigen Gebäude auf dem Gelände errichtet hat. Dietz nennt die Maßnahme einen weiteren Schritt in der Entwicklung des Standorts seit 2016. Die Fertigstellung ist für das zweite Quartal 2027 geplant.

Reaktionen aus Politik und Unternehmen

Geschäftsführer Michael Hohmann sieht in der Erweiterung einen Standortbezug und betont, dass das neue Gebäude Raum für technologischen Ausbau und zusätzliche Arbeitsplätze bietet. Hanauer Oberbürgermeister Claus Kaminsky bewertet das Vorhaben als Signal für die Industriestandorte in der Region. Er weist darauf hin, dass Investitionen dieser Art Arbeitsplätze schaffen und die industrielle Kompetenz stärken. Kaminsky forderte zugleich verlässlichere Rahmenbedingungen, darunter wettbewerbsfähige Energiepreise und schnellere Verfahren, um industrielle Wertschöpfung in Deutschland zu erhalten.

Vertreter der Dietz AG hoben die Bedeutung der Investition für die Attraktivität des Standorts Hanau hervor und unterstreichen damit die wirtschaftliche Entwicklung der letzten Jahre. Beobachter sehen in der Erweiterung ein Beispiel dafür, wie Unternehmen von globalen Megatrends wie Energieeffizienz, Materialinnovation und nachhaltiger Produktion profitieren können.

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