Donnerstag, 18.06.2026

Gemeinsame Kontrolle in Hanau: 111 Tempoverstöße und mehrere Fahrzeuge stillgelegt

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Bei einer gemeinsamen Verkehrskontrolle in der Aschaffenburger Straße haben Stadtpolizei, Landespolizei, die städtische Zulassungsstelle und ein Sachverständiger der GTÜ am Abend zahlreiche Verstöße festgestellt. Innerhalb von rund sechs Stunden registrierten die Einsatzkräfte mehrere hundert Fahrzeuge und ahndeten Geschwindigkeitsüberschreitungen sowie technische und versicherungstechnische Mängel.

Messung und Tempoüberschreitungen

Die Geschwindigkeitskontrolle fand außerhalb der geschlossenen Ortschaft in einem Bereich mit erlaubten 60 Kilometern pro Stunde statt. Zwischen 16:40 Uhr und 22:50 Uhr wurden 2 877 Fahrzeuge erfasst. Bei 111 dieser Fahrzeuge lagen nach Abzug der Messtoleranz Überschreitungen zwischen sechs und 32 Kilometern pro Stunde vor. Die daraus resultierenden Verwarnungs- und Bußgelder bewegten sich nach Angaben des Leiters des Ordnungsamtes zwischen 20 und 200 Euro.

Weitere festgestellte Verstöße und Maßnahmen

Zusätzlich zu den Geschwindigkeitsverstößen wurden 31 weitere Ordnungswidrigkeiten geahndet. Dazu zählten unter anderem Nichtanlegen des Sicherheitsgurts, nicht ordnungsgemäße Sicherung von Kindern im Fahrzeug und Mängel bei der Ladungssicherung. Die Einsatzkräfte stellten einen Fahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln fest. Gegen ihn wurde die Weiterfahrt untersagt und ein Strafverfahren eingeleitet. In zwei Fällen wurden Fahrzeuge ohne bestehenden Versicherungsschutz angetroffen; auch hier folgten Maßnahmen und Strafverfahren.

Drei Fahrzeuge mussten aufgrund erheblicher sicherheitsrelevanter technischer Mängel sofort stillgelegt werden. Weiterhin wurden mehrere Mängelkarten wegen technischer Beanstandungen ausgestellt und ein Verstoß gegen das Verpackungsgesetz dokumentiert.

Koordination der Behörden und Ziel der Kontrollen

Die Aktion wurde gemeinsam von städtischen und polizeilichen Stellen sowie einem unabhängigen Sachverständigenbund durchgeführt. Die verantwortliche Dezernentin erklärte, dass Verstöße Konsequenzen haben müssten und regelmäßige Kontrollen einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit leisteten. Die koordinierte Prüfung der Fahrzeuge und der rechtlichen Voraussetzungen habe zum Ziel, Gefahren frühzeitig zu erkennen und die Verkehrssicherheit für Anwohner und Verkehrsteilnehmer zu erhöhen.

Konkrete Angaben zu weiteren geplanten Kontrollen wurden nicht genannt. Die Ergebnisse der Aktion zeigen nach Angaben der beteiligten Stellen sowohl ein signifikantes Tempoproblem an der kontrollierten Strecke als auch eine Reihe von Mängeln, die unmittelbare Eingriffe erforderlich machten.

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