Oberbürgermeister Claus Kaminsky hat bei einem Rundgang drei neu eröffnete Geschäfte in der Hanauer Altstadt besucht, sich über die Konzepte informiert und den Betreiberinnen und Betreibern offiziell gratuliert. Die Besuche reichten von einem erweiterten Suppenlokal über einen umgezogenen Traditionsbetrieb bis hin zu einem Snackkonzept, das sich vor allem an jüngere Kunden richtet.
MaRa Suppe und Bar zieht in größere Räume
Den Auftakt bildete das Suppenlokal MaRa Suppe und Bar in der Marktstraße 7. Die Betreiber Marijana Adrian und Zeljko Bogovic führen das Geschäft bereits seit mehr als zehn Jahren in Hanau und sind nun aus dem ehemaligen Blumengeschäft Holzschuh in deutlich größere Räumlichkeiten gezogen. Auf knapp 100 Quadratmetern stehen Innenplätze und erweiterte Außenplätze zur Verfügung.
Das Angebot umfasst wöchentlich wechselnd fünf bis sechs hausgemachte Suppen, saisonale Mittagsgerichte und im Sommer Salate. Die Öffnungszeiten wurden bis 18 Uhr ausgeweitet und das Kaffee und Kuchen Angebot vergrößert. Kaminsky lobte die Beständigkeit und die Qualität des Lokals und hob hervor, wie wichtig inhabergeführte Betriebe für das Stadtbild sind. Er betonte zudem, dass die zusätzlichen Außenplätze gut zu den zahlreichen Veranstaltungen in der Altstadt passen.
Fenster Hartmann übernimmt markanten Standort
Gleich gegenüber, in der Marktstraße 24, hat das Familienunternehmen Fenster Hartmann ein neues Ladenlokal bezogen. Das Unternehmen besteht seit 1970 und beschäftigt nach eigenen Angaben 45 Mitarbeitende an Standorten in Schaafheim, Darmstadt, Hanau und Offenbach. In Hanau ist das Unternehmen seit 2011 vertreten und hat den Standort von der Aschaffenburger Straße in die Marktstraße verlegt.
Geschäftsinhaber Willi Hartmann berichtete dem Oberbürgermeister von einer positiven Nachfrageentwicklung in Hanau. Kaminsky würdigte Hartmann als verlässlichen Traditionsbetrieb und begrüßte die Investitionen in die Aufwertung der Immobilie. Hartmann ließ das Schild mit der Hausnummer und die auffällige dreidimensionale Gitarre an der Fassade erhalten, um die Geschichte des Gebäudes zu bewahren. In dem Laden hatte zuvor über Jahrzehnte der Gitarrenladen von Leslie Link seinen Sitz; Link gab sein Geschäft Anfang 2024 aus Altersgründen auf, weil er keinen Nachfolger fand.
Churrosaurus setzt auf modernes Snackkonzept
Als drittes Ziel des Rundgangs besuchte Kaminsky das Geschäft Churrosaurus an der Rosenstraße 10 an der Ecke Salzstraße. Betreiberin Rabia Serce bietet dort Mini Churros in Nugget Optik mit verschiedenen Toppings von süß bis herzhaft an. Das Konzept umfasst neben dem Snackangebot auch Verkaufsartikel wie T Shirts und Trinkflaschen und richtet sich nach Angaben der Betreiberin vor allem an Kinder, findet aber auch bei Erwachsenen Zuspruch.
Das Geschäft war im November eröffnet worden und verzeichnete kurz nach dem Start großen Zulauf. Kaminsky hob den Qualitätsanspruch hervor: Die Churros Backmischung kommt ohne Zusatzstoffe und ohne Palmöl aus und wird in einem Behindertenwerk in Essen abgepackt. Er bezeichnete das Angebot als kreativ, verantwortungsbewusst und zeitgemäß und sagte, es ergänze die junge Hanauer Gastronomieszene.
Stadt betont Bedeutung der Vielfalt
Abschließend betonte Kaminsky die Bedeutung der Mischung aus neuen Ideen und etablierten Angeboten für die Attraktivität der Innenstadt. Die Stadt wolle Gründerinnen und Gründern sowie langjährig erfolgreichen Unternehmen weiterhin gute Bedingungen bieten. Jedes einzelne Geschäft trage zur Vielfalt, zur Qualität und zur Aufenthaltsqualität in der Altstadt bei, so der Oberbürgermeister.
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