Freitag, 03.07.2026

Hanau verpflichtet sich zur Unterstützung von Reservisten im Rahmen der Heimatschutzpartnerschaft

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Die Stadt Hanau ist Partner des Landeskommandos Hessen in der Initiative Partnerschaft Heimatschutz und Gesamtverteidigung geworden. Die Kommune hat sich bereit erklärt, im Rahmen betrieblicher Möglichkeiten Reservistinnen und Reservisten für Reservedienste freizustellen.

Worum es in der Vereinbarung geht

Nach der unterzeichneten Vereinbarung will die Stadt freiwillig übende Reservistinnen und Reservisten für Reservedienste freistellen, soweit dies mit den betrieblichen Abläufen und den operativen Erfordernissen vereinbar ist. Die Freistellung erfolgt demnach nicht automatisiert, sondern binnen der organisatorischen Möglichkeiten der Verwaltung und der jeweiligen Einsatzlage.

Aufgaben der Reserve

Die Vereinbarung verweist auf die zentralen Aufgaben der Reserve. Dazu gehören der Schutz kritischer Infrastruktur, die Sicherung von Transportwegen sowie die regionale Unterstützung bei Katastrophenlagen. Die Reserve soll nach Auffassung der Stadt gewährleisten, dass Deutschland und seine Bevölkerung umfassend verteidigt werden können.

Oberbürgermeister Claus Kaminsky betonte, Sicherheitsvorsorge sei eine komplexe, gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die die Stadt gerne unterstütze und zu der sie ihren Beitrag leisten werde. Er bezeichnete die Reserve als eine wesentliche und unverzichtbare Säule der Landes und Bündnisverteidigung im Krisenfall.

Regionale Bedeutung und Reaktionen

Die Urkunde zur Partnerschaft wurde von Oberstleutnant Christiann Storck, Regionalbeauftragter Hessen Mitte des Landeskommandos Hessen, und von Oberstleutnant Frank Hofmann, Leiter des Kreisverbindungskommandos, übergeben. Damit reiht sich Hanau in eine wachsende Zahl von Partnern ein: In Hessen haben nach Angaben des Landeskommandos bereits rund 450 Unternehmen und Institutionen entsprechende Partnerschaften unterzeichnet.

Stadträtin und Ordnungsdezernentin Isabelle Hemsley bezeichnete den Beitritt als ein Zeichen für gesellschaftliches Zusammenwirken und sagte, man wolle damit Überzeugungsprozesse anregen. Mit Blick auf junge Menschen äußerte sie die Erwartung, dass viele von ihnen bereit seien, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.

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