Mittwoch, 03.06.2026

Gefährliche Raupen: Stadt Eltville lässt Gespinste am Leinpfad entfernen

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In Eltville am Rhein hat die Stadt aufgrund wiederholter Sichtungen des Eichenprozessionsspinners kurzfristige Maßnahmen eingeleitet. Betroffen ist vor allem der Leinpfad zwischen Erbach und Hattenheim, wo Fachfirmen in den kommenden Wochen Gespinste entfernen sollen. Die Stadt weist auf mögliche Einschränkungen für Spaziergänger hin und fordert Vorsicht in den betroffenen Bereichen.

Gesundheitsrisiken und Kontrolle

Kontakt mit den Brennhaaren der Raupen kann allergische Reaktionen auf der Haut auslösen. Die Stadt führt regelmäßige Kontrollgänge durch, um befallene Bäume und das Ausmaß des Befalls zu erfassen. Besonders stark frequentierte öffentliche Bereiche wie Kindertagesstätten und Schulen stehen im Fokus, um die Verkehrssicherheit und den Gesundheitsschutz wiederherzustellen.

Konkrete Maßnahmen am Leinpfad

Entlang des Leinpfads wurden Warnhinweise angebracht. Bestehende Gespinste werden in der Regel abgesaugt. Eine Fachfirma soll die Arbeiten an den betroffenen Abschnitten übernehmen. Während der Entfernung kann es zu Wartezeiten und Sperrungen kommen. Die Stadt bittet Bürgerinnen und Bürger um Achtsamkeit und Rücksichtnahme beim Passieren der Arbeitsbereiche.

Präventive Bekämpfung und Meldemöglichkeiten

Bereits im April setzten die Eltviller Stadtwerke in Zusammenarbeit mit einer professionellen Schädlingsbekämpfungsfirma eine biologische Präventivmaßnahme ein. Dabei kam das Präparat Bacillus thuringiensis zum Einsatz, das gezielt gegen die Raupen wirkt, jedoch nicht auf Menschen, Haus- und Nutztiere oder auf Wirbeltiere und Bienen einwirken soll. Personen, die weitere Gespinste entdecken, werden gebeten, diese der Stadt zu melden und den genauen Standort sowie ein Foto zu übermitteln.

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